Wie manifestiere ich Reichtum?

Reichtum zu manifestieren ist ein sehr beliebtes Ziel. Spricht etwas dagegen? Natürlich nicht. Lass uns aber das Thema aus ein paar verschiedenen Blickwinkeln betrachten.

 

Erstens definiere, was Reichtum für Dich bedeutet. Mit Reichtum an und für sich kannst Du nämlich noch nicht so viel anstellen. Wenn Reichtum für Dich bedeutet, dass Du jederzeit alles haben kannst, was Du willst, scheint es sinnvoller zu sein, einfach dieses materielle Etwas zu manifestieren, das Du möchtest.

 

Frage Dich, was Reichtum für ein Gefühl bei Dir auslöst. Wie ich bereits in einem anderen Post schrieb, geht die Gleichung nur auf, wenn das Gefühl und die Emotion in Bezug auf Reichtum positiv sind (für den Post schaue hier: www.lisa-schnider.ch/blog).

 

Wenn Du dem Reichtum ein positives Gefühl und eine positive Emotion zuschreiben kannst, stelle Dir vor, wie Du Dich fühlen würdest, wenn Du Reichtum in Deiner von Dir definierten Form haben würdest. Vielleicht würdest Du Dich frei fühlen oder sicher oder überlegen oder unabhängig oder oder oder. Kannst Du eine Emotion ausmachen, die Dir der Reichtum beschert? Wenn dem so ist, ist es sinnvoller, das damit zusammenhängende Gefühl zu fühlen und auf diesem Weg den Reichtum zu manifestieren.

 

Ich gebe zu, das ist alles ziemlich schwammig. Lass uns konkret werden. Ein Action Plan sozusagen.

 

Setze Dich am Abend vor dem Schlafen gehen an einen ruhigen Ort, an dem Du für 10 bis 20 Minuten nicht gestört wirst. Nun lässt Du Deinen Tag revue passieren und zwar vom Zeitpunkt, an dem Du Dich hinsetztest zurück, bis zum Zeitpunkt, an dem Du an diesem Tag aufwachtest. Lass alle Situationen nochmals kurz vor Deinem inneren Auge erscheinen und gestalte die Situationen, die Du anders haben wolltest, nach Deinem Geschmack um. Lass Deiner Fantasie freien Lauf und sei unverschämt, wenn es darum geht, nicht der Wahrheit zu entsprechen. Du hattest zum Beispiel ein belangloses Gespräch mit Deinem Chef. Dies kannst Du revidieren, in dem Du Dir einen Dialog zwischen Euch vorstellst, in dem er Dir sagt: «Ab nächstem Monat bekommen Sie 20 % mehr Gehalt». Es ist völlig egal, wie unrealistisch es sich anfühlt. Das wie und wann darf beim Manifestieren nie eine Rolle spielen. Sehe es als ein Spiel an und gestalte jeden Abend vor dem Einschlafen den vergangenen Tag so, wie Du diesen gern gehabt hättest.

 

Nun zum Reichtum. Du hast zuvor herausgefunden, was für ein positives Gefühl Reichtum bei Dir auslöst. Fühle nun dieses Gefühl mit all Deinen Sinnen und lege Dich schlafen. Dieses Gefühl soll Dich beim Einschlafen begleiten, damit es sich in Deinem Unterbewusstsein verankert und von dort aus Dinge anziehen kann, die eben diesem Gefühl entsprechen. Natürlich reicht es meistens nicht, dass Du dieses Szenario ein Mal absolvierst. Mache es jeden Abend vor dem Einschlafen, bis Du das Gefühl hast, jetzt ist genug, oder bis Du Resultate im Aussen siehst.

 

Selbstverständlich kannst Du auch einen bestimmten Geldbetrag auf Deinem Konto manifestieren. Nutze dazu wieder die Zeit vor dem Schlafengehen und stelle Dir zum Beispiel vor, wie Dein Kontostand aussieht. Vielleicht magst Du diese Szene noch untermalen, indem Du etwas zu jemandem sagst. Das könnte zum Beispiel sein: «Schatz, mit diesem Geld sind wir endlich reich». Achte immer auf die Emotion, die das Bild auslöst und schlafe begleitet von dieser ein. Auch hier geht es darum, Ausdauer zu haben und einfach zu tun. Wie bereits oben erwähnt spielt das «wie» und «wann» keinerlei Rolle. Wer weiß, was sich sonst noch alles so tun wird, wenn Du mit einem guten Gefühl einschläfst? Sei aktiv und finde es heraus.

 

Deine Fortschritte misst Du am besten, wenn Du Dir ein Manifestationstagebuch anlegst. In Zeiten des Zweifels kannst Du aus den darin festgehaltenen Manifestationen Vertrauen schöpfen und weiter machen.

 

Natürlich freue ich mich, wenn Du mir Deine Manifestationsgeschichten mitteilst. Solltest Du jemanden kennen, der gerne etwas manifestieren würde, teile diesen Artikel.

 

 

Herzlich, 

Lisa


Bewusste Manifestation


Liebe Leserin, lieber Leser

Es freut mich, dass Du Dich für Manifestation interessierst. Manifestation ist ein Thema, das mich seit längerer Zeit beschäftigt und mit dem ich mich intensiv auseinandergesetzte. Ich wollte einfach nicht wahrhaben, dass das Schicksal es mit den Einen gut meint und den Anderen nicht. Diese Auffassung passte einfach nicht zu meinem Wesen und offenbar auch nicht zu Deinem, das zeigt mir Dein Interesse an diesem Beitrag.

 

Das jahrelange Erforschen dessen, wie ich mir meine Realität schaffe, wie ich sie mir vorstelle, führte mich auf viele Irrwege aber auch auf Wege, auf denen ich viel lernen konnte. Nach und nach baute ich das, was für mich funktionierte in mein Leben ein und von allem anderen nahm ich Abstand. Ich bin ein Fan von einfachen Dingen und mit der Art von Manifestation, die ich Dir vorstelle, ist genau diese Voraussetzung erfüllt. Es braucht kein grosses Brimborium an Wissen oder Techniken. Das Einzige, was Du als Voraussetzung mitbringen solltest, um Erfolge zu sehen, ist Dein unermüdlicher Einsatz, zu beobachten, was Du denkst und fühlst.  

 

In den vergangenen Jahren wurde das Wünschen und Manifestieren durch verschiedene Publikationen sehr populär. Ist denn nun Wünschen gleich Manifestieren? Nein. Wünschen unterscheidet sich grundlegend von Manifestation.

 

Auf Wikipedia findet sich folgende Definition für Manifestation:

 

«Als Manifestation (von lateinisch manifestare ‚handgreiflich machen‘) wird das Sichtbarwerden oder Sich-offenbaren von Dingen aller Art bezeichnet, die vorher unsichtbar bzw. gestaltlos oder gar nicht-existent waren».

 

Ich mag beim Wort Manifestation den Bezug zur Hand. Es symbolisiert, das Leben in die eigene Hand zu nehmen. Leider sagt die Definition nicht, wodurch die Dinge handgreiflich gemacht werden können und das ist bereits der nächste Punkt.

 

Manifestation ist die Summe Deiner Gedanken, Gefühle und Emotionen.

 

Bei dieser Gleichung wird auch der Unterschied zum Wunsch sehr gut verdeutlicht. Der Wunsch ist etwas, das Du jetzt nicht hast und in der Zukunft gerne hättest und Dich dabei auf eine äussere Quelle, auf die Du keinen Einfluss zu haben scheinst, verlassen musst, damit sich dieser Wunsch erfüllen kann.

 

Bei der Manifestation geht es in erster Linie darum, eigenmächtig und unabhängig von äusseren Quellen das in Dein Leben zu ziehen, was Du Dir vorstellst. Die Vorstellung davon, was das sein soll ist ein weiterer wichtiger Punkt im Erschaffen Deiner Welt. Du musst natürlich, bevor Du mit bewusster Manifestation beginnst, wissen, was es denn genau sein soll, dem Du Deine Aufmerksamkeit widmen möchtest.

 

Wie bereits zuvor beim Wunsch gesagt, ist der Ausgangspunkt auf der Zeitachse sehr entscheidend. Während Du Dich beim Wunsch auf der Zeitachse immer vor der Erfüllung befindest, befindest Du Dich bei der Manifestation auf der Zeitachse nach der Erfüllung. Du gehst somit von zwei völlig verschiedenen Punkten aus. Beim Wunsch bist Du immer im Gefühl von «gerne haben wollen» und bei der Manifestation ignorierst Du den Status quo und springst zum Gefühl der erfüllten Manifestation (Dankbarkeit über etwas, das Du hast).

 

Ist Manifestation etwas, das ich lernen muss?

 

Nein, Manifestation ist nichts, was Du lernen musst, denn Du tust es die ganze Zeit unbewusst, wie Du an der oben genannten Gleichung: «Manifestation ist die Summe Deiner Gedanken, Gefühle und Emotionen» erkennst. Du kannst dies gleich in einem Beispiel aus Deinem Leben veranschaulichen. Rufe Dir eine aktuelle Situation ins Gedächtnis und fülle die Gleichung mit Deinen Gedanken, Gefühlen und Emotionen aus. Das kann dann zum Beispiel so lauten: Reichtum (Manifestation) =  Das, was Du über Reichtum denkst (Gedanke) + Das Gefühl das Du hast, wenn Du an Reichtum denkst (Emotion) + Weitere damit zusammenhängende Gefühle (Gefühl). Wenn Du Reichtum in Deinem Leben verwirklicht sehen möchtest, geht die Gleichung nur auf, wenn auf der Additionsseite positive Emotionen und Gefühle stehen. Es geht somit darum, Emotionen und Gefühle in Bezug auf eine Manifestation zu kultivieren. Selbstverständlich ist das nicht immer einfach, wenn das Aussen im Moment etwas anderes zeigt und Du Dich emotional und gefühlsmässig auf die erfüllte Manifestation fokussieren solltest. Das Einzige, was Du demnach tun musst, um bewusst zu manifestieren, ist, Dich bewusst auf Deine Gefühle und Emotionen in Bezug auf die Manifestation zu konzentrieren. Das kann freilich über längere Zeit dauern, denn nicht jede Manifestation realisiert sich innert kurzer Zeit. Es geht in dieser Zeit der äusserlichen und innerlichen Diskrepanz darum, im Vertrauen zu bleiben und dieses aufrecht zu erhalten, egal, was die äusseren Umstände zeigen. Doch dazu ein anderes Mal.

 

Herzlich,

 

Lisa, 5. Mai 2020


Meditation für Mut und Zuversicht

Mach mit mir diese Meditation für mehr Mut und Zuversicht in Deinem Leben. Schön, dass Du dabei bist!


Nerv mich nicht - über den Umgang mit unangenehmen Zeitgenossen


Wer kennt sie nicht? Menschen, um die wir lieber einen grossen Bogen machen möchten oder solche, die spontan in unser Leben treten und uns die Laune vermiesen. Gerade in den Tagen um die Weihnachtszeit ist es ganz hilfreich, ein Rezept für den Umgang mit Menschen zu haben, die ungute Gefühle in einem auslösen, sobald wir an sie denken.

Die Übung ist ganz einfach. Überlege dir, bei welchen fünf Menschen dir, wenn du an sie denkst, nichts Gutes in den Sinn kommt. Egal, wie deine Beziehung zu diesen ist, vergiss diese Umstände für einen Moment und überlege Dir, was Du bei einer Begegnung mit diesen Menschen von ihnen hören möchtest. Visualisiere eine kurze Szene und immer, wenn Du künftig an diesen Menschen denkst oder ihm begegnest, denkst du an diese von dir konstruierte Szene und lässt sie vor deinem inneren Auge ablaufen. Höre dabei, was dein Gegenüber zu dir sagt und wie du dich dabei fühlst. Du erlebst die Szene in der ersten Person, also nicht als aussenstehender Zuschauer.

Diese Übung bewirkt, dass die negativen Gedanken, und damit die Erwartungen, die du hast, weniger werden oder sogar ganz ausbleiben. Vielleicht verbessert sich auch die Beziehung zu diesen Menschen. Sei gespannt, was dich erwartet.

Ich wünsche dir frohe Weihnachtsfeiertage und für das neue Jahr nur das Beste.

Herzlich,

Lisa, 23. Dezember 2019


Wie Gedanken deine Realität erschaffen 

Wie viele Male hast du diesen Satz schon gehört? Glaubst du das? Hat es sich in deinem Leben gezeigt, dass deine wünschenswerten Gedanken nicht Realität werden? Lass mich heute ein wenig Licht in diese Angelegenheit bringen.


Deine Gedanken erschaffen deine Realität. Das hat den Vorteil, dass du dein Leben selber gestalten kannst. Du musst dazu nicht nur wissen, was du möchtest, sondern dir als erstes bewusst sein, was du denkst. Jeder Mensch denkt täglich zwischen 60’000 und 70'000 Gedanken. Die meisten davon sind sich wiederholende Gedanken, die du aufgrund der dir begegnenden Umwelt denkst. Du bildest dir den ganzen Tag über das, was dir begegnet, ein Urteil. Diejenigen Gedanken, die du wiederholt denkst und von deren Wahrheit du überzeugt bist, gelangen in dein Unterbewusstsein und spiegeln sich in deiner Realität wieder.

Ein Beispiel. Du denkst: mir geht es nicht gut. Dieser Gedanke kommt aufgrund eines äusseren Umstandes in deinem Leben zustande. Du reagierst auf diesen und bestätigst ihn mit den Gedanken: «mir geht es nicht gut». Es geht nun nicht darum, einfach zu denken, «mir geht es gut» und weiterhin deine Realität anzuschauen, die dir spiegelt, dass es dir nicht gut geht. Werde dir als erstes bewusst, dass du nicht deine Realität bist. Sie ist nur dann ein Teil von dir, wenn du dies zulässt. Diese Einheit zwischen Realität und dir kannst du durchbrechen, indem du dein Selbst erkennst  und dir bewusst wirst, dass du nicht deine Realität bist. Die Erkenntnis des Selbst führt dich an einen Punkt, an dem du dir bewusst wirst, dass du viel grösser bist, als deine Realität und du dich nicht von dieser dominieren lassen musst.

In einem weiteren Schritt werde dir bewusst, was du denkst. Dies erfordert deine Achtsamkeit und zwar den ganzen Tag über. Schreibe dir zwei Tage lang alle Gedanken auf, die dich besonders belasten oder die dir ein schlechtes Gefühl geben. Zum Beispiel: «Ich esse so ungesund. Mein Leben ist langweilig. Ich mag es nicht, zu arbeiten. Meine Kinder nerven mich». Vergleiche diese Gedanken mit deiner Realität. Welche Gedanken spiegeln sich darin wider? Jeden unerwünschten Gedanken streichst du auf deiner Liste und ersetzt ihn mit einem, den du denken möchtest. Nach diesen zwei Tagen nimmst du deine Liste und entscheidest dich für die drei Gedanken, die du in deinem Leben verwirklicht sehen möchtest. Jedes Mal, wenn sich der negative Gedanke einschleicht, denkst du «stop» und ersetzt ihn durch den wünschenswerten. Mache diese Bewusstseinsarbeit für dreissig Tage und schaue danach, was sich verändert hat.

Damit das Ganze einen Sinn macht, musst du noch Folgendes wissen. Sei dir bewusst, dass du selbst nichts realisieren kannst, sondern, dass dies einer grösseren Kraft vorenthalten ist. Diese Kraft hat verschiedene Namen. Universelle Intelligenz, Quelle, Einheit, grosses Ganzes, Universum, morphisches Feld usw. Jeder Mensch weiß in seinem Unterbewusstsein, dass es diese grössere, erschaffende Kraft gibt. Wenn du dir nun bewusst wirst, dass du alles an diese Kraft abgeben kannst, wird die Verantwortung von dir genommen, dass du selbst etwas tun musst. Diese Kraft gibt dir alles, was du denkst. Sie fliesst ununterbrochen durch dich hindurch. Du lebst in ihr und sie in dir. Stelle dir diese Kraft vor, wie es für dich stimmt. Vielleicht ist dir das morphische Feld lieber, als die Quelle. Wisse nur, dass dieses Grössere nichts ist, das getrennt von dir ist. Diese Kraft ist in dir und du bist ein Teil von ihr. Diese Kraft ist es, die durch deine Gedanken fliesst und sie zu deiner Realität werden lässt. Das, was sich in dir ausbreitet, wenn du die Kontrolle über deine Gedanken übernimmst und den Rest an die Kraft abgibst, ist Vertrauen und Vertrauen ist der Schlüssel zur Manifestation.

Lisa, 14. November 2019


Glaubenssätze und wie sie dein Leben bestimmen

 1. November 2019


Jeder hat sie, bei jedem entfalten sie eine Wirkung. Manchmal, wünschenswerterweise ist es eine positive Wirkung, öfters leider eine negative solche.


Glaubenssätze sind Annahmen, die du über dich hast. Sie stammen oft aus deiner Kindheit und Jugend und diejenigen, die diese im Unterbewusstsein verankert haben, sind wir selbst. Es macht somit wenig Sinn, zu erforschen, von wem wir die Glaubenssätze haben. Es geht darum, die Verantwortung zu übernehmen und die Glaubenssätze zu transformieren.
Ich möchte heute einen Glaubenssatz thematisieren, der wahrscheinlich wenig gesehen wird. Es mag erscheinen, er sei unwichtig, denn im Gegensatz zu Glaubenssätzen wie «mich liebt keiner» oder «ich bin nicht gut genug», scheint er banal und nichtssagend. Der Glaubenssatz heisst «ich gehöre nicht dazu». Frage dich, wo du nicht dazu gehörst aber gerne dazu gehören würdest. Schaue kurz, woher der Glaubenssatz stammt. Vielleicht wurdest du in deiner Kindheit ausgeschlossen oder warst einfach anders, als andere und glaubtest irgendwann, du gehörst nicht dazu. Verwende dazu nicht allzu viel Zeit. Es ist wichtiger, den Glaubenssatz umzuschreiben und, noch wichtiger, ihn in deinem Unterbewusstsein zu verankern. Das Unterbewusstsein ist nämlich der Ort, an dem diese Überzeugungen gespeichert sind. Du kannst dir das Unterbewusstsein wie eine Bibliothek vorstellen. Je nach Situation, in der du dich befindest, spielt der eine oder andere Glaubenssatz in Endlosschlaufe und manifestiert das, was sich in Deinem Leben spiegelt. Du kannst mit Deinem Wachbewusstsein gegensteuern so viel du willst, es wird sich nur kurzfristig etwas ändern.  Das, was in der Endlosschlaufe über das Unterbewusstsein läuft, ist deine Realität.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, das Unterbewusstsein und das darin Gespeicherte umzuschreiben. Ein veränderter Bewusstseinszustand ist immer von Vorteil, denn in diesem Zustand ist der Wächter, der die Bibliothek des Unterbewusstseins bewacht, am Schlafen und lässt zu, dass die Dateien umgeschrieben werden. Ich stelle dir hier zwei Möglichkeiten vor, mit denen ich sehr gute Erfahrungen machte. Du kannst natürlich auch beide zusammen anwenden.

Bei der ersten Methode setzt du dich an einem ruhigen Ort, an dem du für mindestens fünf Minuten ungestört bist. Achte dich auf deinen Atem und schaue mit offenen Augen nach oben zu deinen Augenbrauen, während du den Kopf in der gleichen Stellung belässt. Schaue deine Augenbrauen für zehn Sekunden an und schliesse dann deine Lider, während die Augen immer noch nach oben gerollt sind. Entspanne nun deine Augen. Dein Unterbewusstsein ist nun bereit, umprogrammiert zu werden. Sage laut oder in Gedanken zu dir selbst: «Ich gehöre überall dazu, wo ich das möchte. Ich bin geliebt und akzeptiert». Wiederhole diesen Satz abermals und lasse ihn wirken. Nach etwa fünf Minuten sprichst du laut oder in Gedanken: «Ich zähle bis drei und bin dann vollständig wieder in meinem Wachbewusstsein. Eins, zwei, drei». Öffne deine Augen und erlaube dir, wieder zurück zu kommen. Wiederhole diesen Vorgang am Morgen und am Abend vor dem Schlafengehen.

Eine weitere Methode ist, dass du den umprogrammierten Glaubenssatz mit einem Aufnahmegerät aufnimmst und in Endlosschlaufe während des Einschlafens anhörst. Geeignete Programme gibt es auf den mobilen Geräten, wichtig ist nur, dass sie eine Loop Funktion haben.

Du kannst natürlich jegliche Glaubenssätze auf diese Art und Weise transformieren. Wenn du einmal damit angefangen hast, werden dir deine Begrenzungen rasch bewusst und du kennst ja jetzt eine Möglichkeit, dir selbst zu helfen. Viel Spass beim Ausprobieren und beobachten, wie sich dein Leben verändert.

Lisa, 1. November 2019